Hector BERLIOZ wiederholt Glucks Alceste in der Oper.

 » Leider konnte ich Ihnen die von Ihnen angeforderten Tickets für Alceste heute nicht zusenden. »

Verkauft

Hector BERLIOZ (1803.1869)

Signierter Autogrammbrief.

Eine Seite in-8°. [Paris]. 5. November [1861].

Berlioz und die Wiederaufführung von Glucks Alceste an der Pariser Oper.

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„Sehr geehrter Herr, leider kann ich Ihnen die von Ihnen angeforderten Karten für Alceste heute nicht zusenden . Nach den ersten drei Vorstellungen erhalte ich keine mehr. Ich würde mich sehr freuen, Ihren Schüler kennenzulernen. Ich bin fast immer um halb eins dort. Mit freundlichen Grüßen, H. Berlioz.“

  

Berlioz hegte tiefe Bewunderung für Christoph Willibad Gluck. Zeit seines Lebens verteidigte er mit unerschütterlicher Entschlossenheit das Werk seines Vorgängers: „Es gibt zwei große, überragende Götter in unserer Kunst: Beethoven und Gluck. Der eine herrscht über die Unendlichkeit des Denkens, der andere über die Unendlichkeit der Leidenschaft; und obwohl der Erstere dem Letzteren als Musiker weit überlegen ist, steckt doch so viel von dem einen im anderen, dass diese beiden Jupiter nur ein Gott sind, dem unsere Bewunderung und unser Respekt gelten müssen. “ (Brief vom 12. Januar 1856 an Theodore Ritter).

Im Oktober 1861 wurde seine Wiederaufführung von Glucks Alceste an der Pariser Oper gezeigt. Der Erfolg war enorm, zur großen Zufriedenheit des französischen Komponisten.

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