Alix AYMÉ – Originalzeichnung – Schwangere mit Kopftuch.

Eine hervorragende Zeichnung der französischen Künstlerin, die eine subtile und feine Nostalgie ausstrahlt, die typisch für ihr grafisches Werk ist.

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Alix AYMÉ (1894.1989)

Originalzeichnung – Schwangere mit Kopftuch.

Tusche und Bleistift auf Transparentpapier mit Raster.

Um 1935. Format: 20,50 x 34,80 cm.

Eine hervorragende Zeichnung der französischen Künstlerin, die eine subtile und feine Nostalgie ausstrahlt, die typisch für ihr grafisches Werk ist.

Vermutlich die Vorzeichnung für das Gemälde auf Seide und Gold, das im Entwurf des Werkverzeichnisses abgebildet ist, das von der Vereinigung der Freunde von Alix Aymé online veröffentlicht wurde

 

Alix Aymé, 1894 in Marseille geboren, absolvierte eine Lehre bei Desvallières und insbesondere bei ihrem Mentor Maurice Denis, einem Mitglied der Nabis-Gruppe. Unter seiner Anleitung wirkte sie an der Ausgestaltung des Théâtre des Champs-Élysées mit. Gemeinsam mit ihrer Freundin Valentine Reyre arbeitete sie in Maurice Denis’ Werkstätten für sakrale Kunst und schuf zahlreiche Holzschnitte zur Illustration verschiedener Bücher. 1920 heiratete sie ihren ersten Ehemann, Paul de Fautereau-Vassel, und reiste mit ihm nach Hanoi und Shanghai. Nach ihrer Rückkehr nach Paris verließ Alix Aymé ihren Mann und ging mit ihrem Sohn zurück nach Asien. Ab 1929 war sie im Auftrag des Generalgouverneurs von Indochina für zwei Jahre in Laos tätig. Während dieser Zeit gestaltete sie die Wandmalereien für den Empfangssaal des Palastes Seiner Majestät Sisawang-Vong, König von Luang Prabang. Während dieser Reise sammelte sie umfangreiches Material, das in den laotischen Pavillons der Kolonialausstellung gezeigt wurde. Sie war die erste Europäerin, die sich in die laotischen Wälder und Buschlandschaften wagte. 1931 heiratete sie in Paris Oberstleutnant Georges Aymé, ihren zweiten Ehemann. Nach ihrer Rückkehr nach Asien erlernte sie neue Techniken, insbesondere die Lackkunst. Von 1934 bis 1939 war sie Professorin an der École des Beaux-Arts de l'Indochine (Kunsthochschule Indochinas), wo sie gemeinsam mit Joseph Inguimberty maßgeblich zur Wiederbelebung der Lackkunst beitrug. Nach einem kurzen Aufenthalt in Paris zu Kriegsbeginn 1938 kehrte sie nach Asien zurück und schließlich nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Michel im Jahr 1945 nach Frankreich. Sie arbeitete bis zu ihrem Tod im Jahr 1989.

 

Bibliographie: Pascal Lacombe und Guy Ferre – Alix Aymé, eine Malerin in Indochina 1920–1945 – Somogy Editions 2012

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