Sonia DELAUNAY, die Zuflucht in ihren Erinnerungen und in ihrer Kunst sucht.

„Zum Glück habe ich meine Malerei – sie ist meine Poesie, meine Sprache…“

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Sonia Delaunay (1885.1979)

Signierte Fotokarte, gewidmet dem Dichter Joseph Delteil.

Ein kleines Oktavblatt (14 x 10 cm) auf der Rückseite eines Silbergelatineabzugs, der einen papuanischen Fetisch vor einem Werk von Delaunay zeigt. Ohne Datum [Januar 1965]

„Zum Glück habe ich meine Malerei – sie ist meine Poesie, meine Sprache…“

Eine wunderschöne Karte von Delaunay, bewahrt in seinen Erinnerungen und seiner Kunst.

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Lieber Joseph, vielen Dank für das Buch, es hat mich sehr erfreut. Das ist der wahre Delteil – erstaunlich, wie authentisch und jugendlich es ist, es riecht nach Erde – so sehe ich dich. Es erinnerte mich an die guten alten Zeiten mit Robert und daran, wie sich alles um uns herum verändert hat. Zum Glück habe ich meine Malerei – es ist meine Poesie, meine Sprache, die mich vor der geistigen Armut bewahrt, die mich umgibt. Ich habe beschlossen, dich in den Tuilerien zu besuchen, wenn es wärmer ist. Meine alte Gefährtin, die Katze, ist gestorben, und ich kann das Haus wieder verlassen. Ein frohes neues Jahr 1965! Grüße Caroline [Caroline Dudley, Delteils Frau] von mir. Ich habe Catherine angerufen, aber sie schlief. […] Ich weiß, dein Buch ist ein Erfolg in La Hune. Ich sende euch beiden meine Liebe. Sonia.

 

Joseph Delteil hatte gerade „ La Cuisine Paléolithique“ im Verlag Robert Morel veröffentlicht. Das Buch wurde 1965 mit dem Grand Prix international de littérature gastronomique ausgezeichnet.

 

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