Paul Signac schreibt an Claude Monet über dessen Seerosen.

"Ich wäre so gerne nach Giverny gefahren, um euch allen die besten Wünsche zu übermitteln."

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Paul Signac (1863-1935)

Eigenhändiger Brief an Claude Monet.

Zwei Oktavseiten auf Briefpapier der Society of Independent Artists.

14 rue de l'Abbaye [Paris] 6. Januar 1925.

 

"Ich wäre so gerne nach Giverny gefahren, um euch allen die besten Wünsche zu übermitteln."

Ein wunderschöner Grußbrief von Signac an den Meister des Impressionismus – ein Zeugnis einer langen Freundschaft zwischen den beiden Malern –, der die spätere Installation von Monets Seerosen im Orangerie Museum vorwegnimmt.

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Sehr geehrter Herr Monet, ich sende Ihnen mit meinen respektvollen Grüßen meine besten Wünsche zum neuen Jahr . Es wird ein wunderbares Jahr für uns, wenn wir die Freude haben, Ihre prachtvolle Dekoration zu sehen. Ich bin derzeit sehr besorgt um die Unabhängigen, denen der Grand Palais dieses Jahr verwehrt bleibt. Ansonsten wäre ich sehr gerne nach Giverny gereist, um Ihnen meine Grüße zu überbringen. Bitte nehmen Sie, lieber Herr Monet, meine respektvolle Freundschaft entgegen und übermitteln Sie meine besten Grüße und Wünsche an Ihre Mitmenschen. Paul Signac.

 

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1883 begegnete Signac Monet zum ersten Mal. Voller Bewunderung schrieb er ihm: „Seit zwei Jahren male ich, ohne jemals Ihre Werke als Vorbild genommen zu haben, und folge dem großen Weg, den Sie uns eröffnet haben. (…) Ich würde Ihnen gern fünf oder sechs meiner Studien zeigen, anhand derer Sie mich beurteilen und mir einige der Ratschläge geben könnten, die ich so dringend brauche, denn kurz gesagt, ich zweifle furchtbar an mir selbst, da ich immer allein gearbeitet habe, ohne Lehrer, ohne Unterstützung, ohne Kritik!“ Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine über 40-jährige Freundschaft.

Seerosen , die Claude Monet Frankreich am Tag nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 als Symbol des Friedens schenkte, wurden 1927, wenige Monate nach seinem Tod, gemäß seinen Plänen im Orangerie-Museum aufgestellt.

, Mitbegründer im Jahr 1884 und ab 1908 Präsident des Salon des Indépendants , nahm diese Rolle mit ganzem Herzen an und widmete sie sich mit ganzer Kraft. Der Salon des Indépendants entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum der modernen französischen Kunst. Die Schöpfer der Fauvisten, Futuristen und sogar der abstrakten Kunst wirkten dort.

 

 

 

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