Louise MICHEL – Autogrammbrief an Genossen Alexandre Roy.

„Es ist nicht so, dass ich entmutigt bin, aber ich stelle fest, dass die riesige Menschheit über ein enormes Maß an Geduld verfügt.“

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Louise MICHEL (1830.1905)

Eigenhändiger Brief an Genossen Alexandre Roy.  

Drei Seiten in -8°. Gemeinsam mit ihrer Freundin Charlotte Vauvelle verfasst. London, 15. April [18]93.

„Die große menschliche Herde besitzt ungeheure Geduld.

Ein wunderschöner Brief, den sie gemeinsam mit ihrer Freundin und Lebensgefährtin Charlotte Vauvelle verfasste, über die Lektüre von Charlotte Brontë, die Louise Michel von der Qual der gesellschaftlichen Lage ablenkte.

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„Lieber Genosse Alexandre Roy, Ihr Roman Jane Eyre ist bezaubernd, weil er so tiefgründig ist. Ich habe ihn mit solchem ​​Vergnügen gelesen, dass ich für einen Moment die Eintönigkeit des Lebens unter den gegenwärtigen Umständen vergaß. Nicht, dass ich entmutigt wäre, aber ich finde, die große Menschheit hat eine furchtbare Geduld. Wir haben Ihnen lange nicht geschrieben, da Charlotte sehr krank war. Erst jetzt geht es ihr etwas besser. Ich gebe ihr etwas Zeit, Ihnen zu schreiben …“

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Louise Michel dankt ihrem Korrespondenten schließlich für die Zusendung der Fotos und übergibt den Stift an Charlotte Vauvelle: „Sehr geehrter Herr Alexandre Roy, mein Brief wäre sehr lang, wenn ich Ihnen alle meine Eindrücke von Jane Eyre schildern würde. Der vorherrschende war Zärtlichkeit. Mir scheint, dass man sich nach der Lektüre dieses Buches etwas besser fühlt…“

 

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