Louis-Ferdinand CELINE und die Neuauflagerechte an Mort à Crédit.

Eigenhändiger Brief an seinen Anwalt Albert Naud.

Celine und die Wiederveröffentlichungsrechte an Death on Credit.

"Ah, Heimat von '89! Ideal der freien Völker! Jetzt würden wir die Bastille nicht mehr zerstören, sondern unwürdige Schriftsteller dort einsperren."

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Louis-Ferdinand Céline (1894.1961)

Eigenhändiger Brief an seinen Anwalt Albert Naud.

Zwei Folioseiten. [Stille]. Die 12.

"Ah, Heimat von '89! Ideal der freien Völker! Jetzt würden wir die Bastille nicht mehr zerstören, sondern unwürdige Schriftsteller dort einsperren."

Celine und die Wiederveröffentlichungsrechte an Death on Credit.

„Mein lieber Meister und Freund, ich gebe es auf, Sie anzurufen, um Sie nicht zu belästigen, und außerdem ist es (für mich!) horrend teuer, und Sie haben mir wahrscheinlich nichts zu sagen. Monnier hat soeben eine Vorladung vom Staatsvermögen erhalten, einen Anteil der Tantiemen für * Tod auf Kredit* zu zahlen, das er neu auflegen möchte. So etwas hat es in der gesamten, zugegebenermaßen düsteren, Geschichte Frankreichs noch nie gegeben. Die Ausbeutung des geächteten, ausgeplünderten und ruinierten Schriftstellers – und das schon auf zehn verschiedene Arten! Sie erfinden das Gesetz neu! Ach, Heimat von ’89! Ideal der freien Völker! Anstatt die Bastille zu zerstören, sperren sie nun unwürdige Schriftsteller dort ein und zwingen sie, kostenlos zu schreiben! Melken sie wie Kühe! Ihr amüsierter, aber nicht erfreuter LFC“

 

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