Juan GRIS – Autogrammbrief an den Kunsthändler Rosenberg.

Eigenhändiger Brief an den Kunsthändler Léonce Rosenberg.

Ein sehr schöner Brief von Juan Gris an seinen Händler, in dem er seine Gemälde erwähnt.

„Ich achte besonders auf drei Dinge: die Gestaltung meines Raumes, die Ausgewogenheit meines Gemäldes und den Ausdruck meines Sujets.“

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Juan Gris (1887.1927)

Eigenhändiger Brief an den Kunsthändler Léonce Rosenberg.

Dreieinhalb Seiten im 8°-Format auf Millimeterpapier.

Beaulieu. 17. Juli 1918.

„Ich achte besonders auf drei Dinge: die Gestaltung meines Raumes, die Ausgewogenheit meines Gemäldes und den Ausdruck meines Sujets.“

Ein sehr schöner Brief von Juan Gris an seinen Händler, in dem er seine Gemälde erwähnt.

 „Mein lieber Freund, ich konnte auf Ihren freundlichen Brief, der dem Geld beilag, nicht sofort antworten, da ich gerade ein Gemälde fertigstellte und nach einem langen Arbeitstag zu müde zum Schreiben war. Das Schild hat mir keine Arbeit eingebracht, und zu wissen, dass es Ihnen und dem Arzt Freude bereitet hat, ist mir Belohnung genug. Was Sie über die Malerei sagen, ist völlig richtig. Ich denke so, weil ich beim Malen besonders auf drei Dinge achte: die Raumaufteilung, die Balance des Bildes und den Ausdruck des Motivs. Ich halte es für etwas unklug, so beträchtliche Geldbeträge per Einschreiben zu verschicken. Sollte es verloren gehen, beträgt die Entschädigung der Post 25 Franken. Es sollte per Einschreiben verschickt werden. Das kostet zwar zwei Sous mehr für das Porto, aber die Post erstattet im Verlustfall den vollen Wert. Ich hoffe, Frau Rosenberg und Ihren Kindern geht es gut.“ Bitte richten Sie Madame meine Grüße aus, und Ihnen, mein lieber Freund, meine herzlichsten Grüße. Juan Gris.

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