Camille DESMOULINS – Wertvolles Autographenmanuskript von 45 Seiten.

" Kurs in der Redekunst oder die Meisterwerke von M.T. Cicero. Einspruch gegen die Plünderung von Verres."

18.000

Camille Desmoulins

Autographes Manuskript.

45 Seiten im Quartformat, gebunden in einem halbmarokkanischen bordeauxroten Band.

Slnd [ca. 1785-1790]

Kurs in der Redekunst oder die Meisterwerke des M. T. Cicero. Plädoyer gegen die Plünderung der Verres.

 

Seltenes und wertvolles 45-seitiges Manuskript, vollständig in der Handschrift des revolutionären Journalisten verfasst. Enthält Radierungen und Korrekturen.

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Desmoulins preist sein politisches Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden im Lichte der ciceronischen Klagen, in denen dem römischen Statthalter Caius Licinius Verres tausendfache Plünderungen des sizilianischen Erbes vorgeworfen wurden.

„Ich rufe aus, dass es in ganz Sizilien, dieser so reichen, so alten Provinz, in der es so viele zahlreiche und wohlhabende Familien gibt, kein einziges Stück Silberwaren, keine einzige korinthische oder delische Vase, keinen einzigen Edelstein, kein einziges Werk aus Gold oder Elfenbein, keine Statue aus Marmor oder Bronze, kein Gemälde, keine einzige Stickerei gibt, die Verres nicht aufgesucht, untersucht und von der er sich etwas genommen hat, das ihm gefiel.“.

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er in der ganzen Provinz nichts übrig ließ; ich meine absolut nichts. Er plünderte wahllos, vom sizilianischen bis zum römischen Bürger. Mit welcher Stadt, O Verres, sollte ich die Liste deiner Plünderungen beginnen, wenn nicht mit der einen, die allein dir gehörte, die allein dir Freude an den Opfern deiner Gier bereitete?

 

Im Jahr 70 v. Chr. wurde Verres, der seit 73 v. Chr. als Proprietor von Sizilien am Ende seiner Amtszeit im Amt war, von allen sizilianischen Städten mit Ausnahme von Messina und Syrakus der Veruntreuung beschuldigt. Die Beschwerden der Sizilianer waren vielfältig: allerlei Fehlverhalten, organisierte Plünderungen der Provinz, Gewalt, Machtmissbrauch, Veruntreuung und Kunstdiebstahl

Verres war zwar zweifellos ein verabscheuungswürdiger Verwalter, aber er hatte besonders das Pech, unter außergewöhnlichen politischen Umständen vor Gericht gestellt zu werden und einem ebenso außergewöhnlichen Ankläger, Cicero, gegenüberzustehen, der ihn für die Nachwelt zum Archetyp des schlechten Gouverneurs machen sollte.

 

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