Suzanne VALADON enthüllt die Farben ihrer Palette.

Farben, die Utrillo und ich verwendet haben (...) Blau, Chromgelb, Zinnoberrot, Krapplack, Zinkweiß“

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Suzanne Valadon (1865.1938)

Eigenhändiger Brief an den Kunstkritiker Adolphe Tabassant. 

Eineinhalb Seiten im Format 8° auf einem Doppelblatt mit ausgefransten Rändern.

Sl, Montag, 15. Februar 1926.

Durchkreuzungen, Ergänzungen und Korrekturen. Verspielte Rechtschreibung. Wunderschöne Signatur.

Farben, die Utrillo und ich verwendet haben (...) Blau, Chromgelb, Zinnoberrot, Krapplack, Zinkweiß“

Ein sehr schöner Brief der Malerin Suzanne Valadon an einen Kritiker und Freund, in dem sie Einzelheiten über die Farben preisgibt, die sie und ihr Sohn Maurice Utrillo für ihre Gemälde vorbereitet und verwendet haben.

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„Mein lieber Tabarant, da ich dich am Samstag nicht wie erhofft bei Berneihm treffen konnte, möchte ich dir die Beschreibung der Farben mitgeben, die Utrillo und ich damals verwendeten: Farben, die wir selbst herstellten, nämlich Blau, Chromgelb, Zinnoberrot, Krapplack und Zinkweiß (immer). So, mein lieber Tabarant; ich freue mich darauf, dich bald zum Mittagessen bei uns zu haben. Nimm bitte von uns dreien – Utrillo, Utter und mir – unsere gute und alte Freundschaft entgegen. Suzanne Valadon.“

 

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André Utter (1886–1948), ein französischer Maler, war Suzanne Valadons zweiter Ehemann. Er war zunächst mit Utrillo befreundet, lernte Valadon kennen, wurde ihr Modell und heiratete sie trotz des Altersunterschieds von zwanzig Jahren. Der jüngere Bernheim hingegen war seit 1924 ihr Kunsthändler.

Tabarant (1863–1950), ein treuer Freund der Familie Valadon-Utrillo, schrieb unermüdlich über deren Talente und förderte sie. 1926 veröffentlichte er eine umfangreiche Monografie, die Utrillo gewidmet war.

Bei der Beerdigung seiner „liebsten Freundin“ Suzanne Valadon hielt er im April 1938 vor der Kirche Saint-Pierre in Montmartre eine bewegende Rede.

 

 

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