Thomas MANN organisiert die Übersetzung seiner Bücher ins Französische.

„Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihre Eindrücke von den französischen Übersetzungen mitteilen könnten…“

Verkauft

Thomas Mann (1875-1955)

Maschinengeschriebener Brief, unterschrieben.

Zwei Seiten, großes Quartformat, in deutscher Sprache. Arosa. 22. Mai 1926

Ein paar Korrekturen und vier handschriftliche Zeilen, die am Ende des Briefes unterschrieben sind.

 

Mann verhandelt die Vertragsbedingungen für die Übersetzung seiner Bücher ins Französische.

Sehr geehrter Herr, ich zögere, den von Ihnen freundlicherweise zugesandten, unterzeichneten Vertrag zurückzusenden, da mir ein Punkt noch immer Sorgen bereitet. Ich bin selbstverständlich bereit, die Veröffentlichungsbedingungen meiner Bücher, das Format, die Anzahl der Strips und Bände sowie die Reihenfolge und den Erscheinungstermin zu besprechen. (…) Es erscheint mir jedoch nicht akzeptabel, wie in Klausel 1 festgelegt, dass ich mich zu Büchern äußern soll, die seit sechs Jahren nicht erschienen sind. (…) Ich möchte außerdem an der Grundannahme festhalten, dass ich die Übersetzungskosten tragen muss. (…) In der Praxis zögere ich jedoch, mit den Übersetzern über ihren Anteil zu verhandeln und würde es vorziehen, wenn sie dies zumindest vorerst selbst regeln. (…) Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihre Eindrücke von Herrn Delages französischen Übersetzungen mitteilen könnten

 

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