Serge GAINSBOURG – Signiertes Foto. „Wehe den Bartlosen“ – 1959.

Autogrammkarte, die an seinen Pianistenfreund Lucien Merer gerichtet war.

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Serge Gainsbourg (1928.1991)

Autogrammkarte, die an seinen Pianistenfreund Lucien Merer gerichtet war.

„Wehe den Bartlosen!“

Paris. 1959.

 

Werbefotokarte für Philips (Foto von Jacques Aubert) mit einer Büste von Gainsbourg für „Singen im Rampenlicht! ...“

Der Beweis trägt diese wunderbare und sarkastische, in schwarzer Tinte signierte Autogramminschrift:

Wehe den Bartlosen!

Serge

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Im Oktober 1958, kurz nach Serge Gainsbourgs Debüt im Milord l'Arsouille, führten die Frères Jacques zum ersten Mal auf der Bühne der Comédie des Champs-Élysées „Le Poinçonneur des Lilas“ auf, ein Lied, das von Gainsbourg geschrieben, im Juni 1958 von ihm aufgenommen und im September 1958 auf seinem ersten Album „Du chant à la une ! …“ veröffentlicht worden war.

Ein Jahr später organisierte Philips zur Promotion von Gainsbourgs Aufnahmen und seiner eigenen Gesangstournee im Théâtre de l'Étoile (Oktober 1959) ein Fotoshooting mit dem hauseigenen Fotografen Jacques Aubert: Das Ganzkörperporträt, aus dem diese Werbekarte stammt, erscheint als Doppelseite im Programmheft zu dieser Veranstaltung.

Der sarkastische Ausdruck „Wehe den Bartlosen!“ erhält im Nachhinein eine gewisse Ironie, wenn man weiß, was aus dem dreitägigen Bart des Künstlers werden würde. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Gainsbourg dies als humorvolles Gegenstück zu dem Lied „Honneur aux barbus!“ (Ehre den Bärtigen!) beabsichtigte, das Pierre Dac und Francis Blanche für Les Quatre Barbus geschrieben hatten.

Dieses Foto stammt aus dem Archiv seines Freundes und Mitarbeiters Lucien Merer (1927–2019), Pianist, Komponist und Arrangeur, der ihn von seinen Anfängen an begleitete. Merer arbeitete mit zahlreichen anderen Größen der Musikszene zusammen: Boby Lapointe, Jean Ferrat, Cora Vaucaire, Édith Piaf, Léo Ferré und Charles Aznavour. Manchmal unterstützte er sie in ihren Anfängen oder auf ihren Gesangstourneen in Pariser Cabarets und Konzerthäusern (L’échelle de Jacob, Milord l’Arsouille, Bobino usw.).

Ein äußerst seltenes Dokument.

 

 

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