Jean Cocteau lädt Sartre und Beauvoir nach Milly-la-Forêt ein.

„Mein lieber Sartre, ich habe diese schädliche Klinik endlich verlassen. Ich wünsche Ihnen, ich wünsche uns allen, dass wir in diesem Chaos, in dem uns jeder von einer Seite zur anderen drängt, das Gleichgewicht bewahren.“

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Jean Cocteau (1889.1963)

Eigenhändiger Brief an Jean Paul Sartre.

Eine Seite in-4°.

Milly la Forêt. 2. Januar 1955.

 

Cocteau, der sich von seinem Herzinfarkt erholt, lädt seine Freunde Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir nach Milly la Forêt ein.

Ein seltenes Zeugnis der freundschaftlichen Beziehung zwischen diesen drei bedeutenden Persönlichkeiten der intellektuellen und literarischen Szene des 20. Jahrhunderts.

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„Mein lieber Sartre, ich habe diese schädliche Klinik endlich verlassen. Ich wünsche Ihnen, ich wünsche uns, dass wir in diesem Chaos, in dem wir von rechts oder links bedrängt werden, das Gleichgewicht bewahren.“

Richte Simone [de Beauvoir] meine herzlichsten Grüße aus und lass uns treffen . Komm doch eines Tages mit ihr zum Mittagessen in mein Landhaus. Eine Stunde Fahrt und ein paar schöne Stunden in Freundschaft. Schreib mir, wenn du kannst. Nichts würde mich mehr freuen. Dein Jean Cocteau.

 

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Im Jahr 1954 erlitt Cocteau seinen ersten Herzinfarkt, von dem er sich trotz seiner Genesung im Santo Sospir geschwächt erholte.

Wunsch nach Ausgewogenheit im Jahr 1955 wurde mit seiner Wahl in die Académie française am 3. März auf den Sitz von Jérôme Tharaud belohnt.

 

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