HERGÉ verschickt TINTIN-Zeichnungen an amerikanische Schüler.

„Hinter der scheinbaren Einfachheit der fertigen Zeichnungen verbirgt sich eine lange Suche nach der richtigen Linie.“

Verkauft

Georges RÉMI, bekannt als HERGÉ (1907-1983)

Unterschriebener Brief an Professor Alan Lichter.

Eine Seite im Quartformat, in englischer Sprache, auf Briefpapier der Hergé Studios.

Brüssel. 19. September 1974.

 

„Hinter der scheinbaren Einfachheit der fertigen Zeichnungen verbirgt sich eine lange Suche nach der richtigen Linie.“

Ein interessanter Brief von Tim und Struppi, dem Schöpfer der Comics, in dem er seine Zeichnungen nach Kansas schickt, damit sie von Professor Lichters jungen amerikanischen Studenten studiert werden können. Hergé betont darin die Mühe, die nötig ist, um den klaren Linienstil zu erreichen.

_________________________________________________________

 

 „Sehr geehrter Herr Lichter, ich bin soeben von einem Kurzaufenthalt in Frankreich zurückgekehrt und habe Ihren freundlichen Brief erhalten. Zunächst einmal vielen Dank für Ihre positive Einschätzung meiner Arbeit. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie sie Ihren Studenten zugänglich machen . Selbstverständlich würde ich mich freuen, von Zeit zu Zeit von Ihnen zu hören und den Fortschritt Ihres Kurses aus der Ferne zu verfolgen. In einem separaten Umschlag sende ich Ihnen einige Skizzen (heißt man die nicht „Entwürfe“?): Sie zeigen, dass hinter der scheinbaren Einfachheit der fertigen Zeichnungen eine lange Suche nach der richtigen Linie steckt. Außerdem lege ich einige Unterlagen bei. Herzliche Grüße, Hergé.“

 

_________________________________________________________

 

Sehr geehrter Herr Lichter, ich bin gerade von einem Kurzurlaub in Frankreich zurückgekehrt und freue mich über Ihren Brief. Zunächst einmal vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung zu meiner Arbeit. Ich bin Ihnen dankbar für Ihr Engagement, Ihre Schüler daran teilhaben zu lassen. Selbstverständlich freue ich mich, von Zeit zu Zeit Neuigkeiten von Ihnen zu erhalten und die Fortschritte Ihres Kurses aus der Ferne zu verfolgen. In einem separaten Umschlag sende ich Ihnen einige Skizzen (heißt man die nicht „Entwürfe“?): Sie zeigen, dass hinter der scheinbaren Kühle der fertigen Zeichnungen eine lange Suche nach der richtigen Linie steckt. Außerdem füge ich einige Unterlagen bei. Mit freundlichen Grüßen.

Alan Robert Lichter (1931–2013) war ein festangestellter Professor für Anglistik, Kinderliteratur und poetisches Schreiben an der Universität von Kansas.

Kontaktformular

Neue Produkte