Gioachino Rossini (1792.1868)
Eigenhändiger Brief, in italienischer Sprache, an den Komponisten Luigi Cherubini.
Eine Seite auf einem Folio Bifolium.
Autogrammadresse auf Seite Ohne Orts- oder Datumsangabe.
„Ich möchte zunächst (…) Ihnen zu dem Erfolg Ihrer jüngsten und großartigen Arbeit gratulieren.“
Ein sehr schöner Brief des italienischen Komponisten an seinen Kollegen und Landsmann Cherubini, in dem er ihm mit Bewunderung und Hochachtung zu seinem neuesten Werk gratuliert.
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„Mein liebster Herr Cherubini, ich möchte Ihnen (wenn auch verspätet) zu Ihrem jüngsten und großartigen Werk gratulieren. Ich besuchte die erste Aufführung, um es mir anzuhören und dem Autor meine Anerkennung auszusprechen, doch die Bescheidenheit des „Meisters derer, die wissen“ [Anspielung auf die Verse aus Dantes Inferno, die sich auf Aristoteles beziehen (4,130-131)] verhinderte, dass ich Sie antreffen konnte.“
Ich bitte Sie daher, meine Komplimente anzunehmen, die, selbst wenn sie Ihnen nicht schmeicheln können, doch den Vorzug einer in unserer Zeit so seltenen Aufrichtigkeit besitzen.
Madame Portè wird Ihnen diesen Brief überbringen. Sie bittet mich, sie Ihrer Nichte, für die ich Ihnen bereits Empfehlungen zukommen ließ, als junge Frau zu empfehlen. Ich tue dies sehr gern, da es mir eine gute Tat ist und ich Ihnen zudem die Gelegenheit geben möchte, selbst etwas Gutes zu tun, da Sie dies ja gewohnt sind.
In der Hoffnung, Ihr Wohlwollen zu gewinnen, verbleibe ich in herzlicher Verbundenheit Ihr G. Rossini. P.S.: Bitte richten Sie Ihrer Dame meine Grüße aus.
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Originalfassung in italienischer Sprache: Pregiatissimo Signor Cherubini, Principerò (quantunque tardi) per felicitarla per il successo ottenuto coll'ultima di lei bell'opera. Kommen Sie, um den Autor zu spüren und ihm Komplimente zu machen, und rezitieren Sie zunächst meine Bescheidenheit gegenüber dem Maestro der Farbe, die ich nicht gerne sagen möchte, die prego addunque di accogliere i miei komplimenti che se non possono abbastanza lusingarla hanno il merito della Sincerità si rara ai nostri tempi. Die Signora Portè hat mir das Geschenk vorgelegt und wird Ihnen die Empfehlung geben, die Sie uns am Ende des Tages empfehlen werden Sie ist mit VS vertraut und liebt meine Protestkundgebung am liebsten, liebevoll von G. Rossini. PS: Das Prego, um meinen Knochen zu präsentieren, der an ihre Signora geht