Fernand Léger, Arthur Rimbaud und Les Illuminations.

Originale, signierte Zeichnung. Schwarze Tusche und Gouache. Betitelt, signiert und datiert: RIMBAUD. FL 48.

Verkauft

Fernand Léger (1881-1955).

Originale, signierte Zeichnung – Rimbaud, 1948.

Schwarze Tinte und Gouache auf Pergamentpapier.

Unterschrieben und datiert am unteren rechten Rand: FL 48.

Im unteren Rand mittig als Titel: RIMBAUD

Auf der Rückseite befindet sich eine handschriftliche Widmung des Verlegers Louis Grosclaude aus dem Jahr 1949, die das Werk bestätigt (mit seinem Stempel):

Ich erhielt dieses Original-Gouachegemälde 1949 von Fernand Léger in Paris.

Format 42,50 x 34,50 cm. Die Einrisse am linken Rand wurden restauriert.

Heller Holzrahmen mit gekreuzten Voluten (69 x 59 cm)

Wir fügen das Echtheitszertifikat des Fernand-Léger-Komitees mit der Referenznummer FL-2022-07-000373 bei. Das Werk wird in das Werkverzeichnis der Papierarbeiten des Künstlers aufgenommen.

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Im Jahr 1948 nahm sich der Schweizer Verleger Louis Grosclaude einer luxuriösen Ausgabe von Arthur Rimbauds Sammlung „ Les Illuminations“ und beauftragte Fernand Léger mit dieser Aufgabe.

Inspiriert von Carjats berühmtem fotografischen Porträt Rimbauds aus dem Oktober 1871, schuf Léger mehrere Studien in Tusche und Gouache. Mit einem lebendigen, modernen und farbenfrohen Stil spiegelt das Werk des Malers auf bewundernswerte Weise den avantgardistischen und ungebändigten Rhythmus des Dichters wider.

Das Buch, mit einem Vorwort von Henry Miller, wurde 1949 von Éditions des Gaules in Lausanne herausgegeben und enthält fünfzehn lithografische Illustrationen von Léger, darunter ein Porträt des Dichters als Frontispiz.

Die hier vorgelegte Frontispizstudie wurde vom Verleger Grosclaude nicht angenommen. Einige ähnliche Vorstudien von Léger sind bekannt; eine davon befindet sich im Rimbaud-Museum in Charleville-Mézières.

Von den uns bekannten abgelehnten Studien ist diese die größte und farbenprächtigste. Sie ist auch die einzige, die Tusche und die Farben Grün, Blau und Gelb mit jenem intensiven Rot kombiniert, das typisch für die Palette des Malers in den 1940er Jahren war.

Rimbauds Gesicht, eingefangen in Carjats Fotografie und Légers Pinselstrichen, hat ikonischen Status erlangt. Tatsächlich kreist die gesamte Rimbaud-Mythologie um diese jugendlichen und rebellischen Züge.

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