Émile ZOLA arbeitet an dem Denkmal zu Ehren von Honoré de BALZAC.

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Émile ZOLA (1840.1902)

Autogramm und signierte Visitenkarte.

Ein Blatt im Format 16° (5,8 x 9,5 cm), schwarz umrandet. Knickspur am linken Rand.

[Paris. 1880-1881]

Das Dokument ist zwischen zwei Glasscheiben eingefasst.

 

Eine bewegende Postkarte von Émile Zola als Antwort an einen freiwilligen Spender für das zukünftige Denkmal zu Ehren Balzacs, an dem Zola viele Jahre lang unermüdlich gearbeitet hatte.

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Émile Zola.

 

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Alexandre Dumas schlug unmittelbar nach Balzacs Tod als Erster die Errichtung eines Denkmals für den Schriftsteller vor. Das zunächst aufgegebene Projekt wurde von Émile Zola in einem Artikel im „Le Figaro“ vom 6. Dezember 1880 mit dem Titel „ Eine Statue für Balzac“ wieder aufgegriffen. Zola forderte ausdrücklich die Errichtung eines Denkmals für den Meister und rief zur Bildung eines Komitees auf. 1885 wurde, erneut durch Zolas Intervention – damals Präsident der „Société des Gens de Lettres“ (Gesellschaft der Gelehrten), der Bildhauer Henri Chapu mit der Anfertigung eines Denkmals beauftragt. Dieser konnte sein Werk jedoch nicht mehr vollenden, da er 1891 starb.

Das Projekt sah eine drei Meter hohe Statue vor, die 1893 fertiggestellt werden sollte. Zola beauftragte Rodin mit der Weiterführung des Projekts. Aufgrund einer Reihe ästhetischer Kontroversen, politischer Krisen und institutioneller Konflikte fand die offizielle Einweihung des Denkmals auf dem Mittelstreifen des Boulevard Raspail am 1. Juli1939 erst mehr als fünfzig Jahre nach der Auftragserteilung an Rodin und zwanzig Jahre nach dessen Tod statt.

Zolas Visitenkarte ist schwarz umrandet, aus Trauer um seine Mutter Emilie Aubert, die am 17. Oktober 1880 starb.

 

 

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