André Breton (1896.1966)
Eigenhändiges Manuskript – Frisches Wasser.
Eine Seite im Quartformat auf Millimeterpapier.
Winzige Sommersprossen.
Slnd [Circa 1914]
Seltenes Manuskript dieses frühen Gedichts mit mallarméischen Anklängen, das 1919 in seiner Sammlung Mont de Piété veröffentlicht wurde.
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Das frische Wasser berührte deine Hand, Fee!
Um aus den Seufzern meiner Lippen hervorzutreten
"Ich dachte hastig nach", murmelte ich erstickend
Dass sie dieses fade Spiel unterbrechen würde
Auf dem Teich, wo ihre Moiré-Muster abdanken
Ein Eifersuchtsanfall – darüber lachen wir!
In den Grimoires nachzuschlagen
Erleuchtet von blütenreichem Wasser.
Heuchle keinen Zweifel daran, dass ein Ruder
Die Nebel umarmend, dein Jollen
Um der Welle zu trotzen, die sich webt
Ein Binsenfeld verwelkt:
Ein Kalkbett schwankt.
unsere Abwesenheit ausnutzen
Ein geflügelter Sensenmann mit einer Sichel
Rund um das Vergnügungsboot
Damit die Aromen des Saftes
Erniedrigend, triefend
(Die Schnitte sterben) dein Traum
Sowie die Transparenz, der Geschmack.